Kulturbeutel November 2011

Franz Erhard Walther:

Ich kannte keine ähnliche Unternehmung

Im April 2011 erhielt Franz Erhard Walther für sein künstlerisches Lebenswerk den »Ernst Franz Vogelmann Preis« für Skulptur. Der vier fache Documenta-Teilnehmer zählt zu den Pionieren der internationalen Nachkriegsmoderne. Sein zwischen 1963 und 1969 realisierter 58teiliger 1. Werksatz – textile Objekt-Formationen, die den Betrachter erstmals als aktiv Handelnden in den Werkprozess mit einbezogen – gilt als ein Schlüsselwerk der deutschen Konzeptkunst. Wir sprachen mit dem Künstler in der Kunsthalle Vogelmann über Skulpturen, die die Zeit überspringen, Street Art und wieso er nicht weiß, wie ein Mobiltelefon bedient wird.

HANIX — Franz Erhard Walther, Sie zählen zu den Pionieren der Nachkriegsmoderne und haben den tradierten Begriff von Skulptur aufgebrochen und diesen auch erweitert. Was war so anders an ihren Skulpturen?

Franz Erhard Walther — Der entscheidende Unterschied, das Neue und Andersartige meiner Werke, ist darin gesehen worden, dass ich die Skulptur aus einer Handlung heraus gedacht habe oder eine Handlung mit Werkstücken verband. Die Handlung als Werk zu betrachten und bestimmte Situationen einer Handlung als Skulptur oder als Raumdefinition zu erkennen, verbunden mit dem Element Zeit – es muss schließlich in der Zeit und mit der Zeit agiert werden – war damals einzigartig. Ich kannte keine ähnliche Unternehmung. Die Kunstwelt hat das zu Beginn jedoch negativ gesehen. Man fragte sich in diesen Kreisen, ob die Arbeiten überhaupt künstlerischen Wert hätten. Das hat sich inzwischen schon lange erledigt. Bis heute ist der Gestus ein Werk mit einer Handlung zu verbinden oder Handlung als Werk zu definieren frisch geblieben. Auch weil nachfolgende Künstlergenerationen dieses Konzept aufgegriffen haben und es immer noch tun.

HANIX — Ihr zwischen 1963 und 1969 realisierter 1. Werksatz – textile Objekt-Formationen – hat die Betrachter von Skulpturen erstmals zum aktiven Handeln in den Werkprozessen einbezogen. War das eine zeitlose Revolution in der Kunstwelt?

Franz Erhard Walther — Offenbar. In New York gibt es aktuell eine große Ausstellung meines 1. Werksatzes bei Dia:Beacon, die über eineinhalb Jahre läuft. Meine Werkstücke sind, wie die der anderen Künstler, die dort ausgestellt werden, etwa zur selben Zeit entstanden. Die Besucher sagen mir immer wieder: »It jumps out of the time!« Diese Skulpturen werden also als gegenwärtig empfunden während die Werke anderer hervorragender Künstler als historisch betrachtet werden. Das ist auch etwas, dass ich wollte: dass meine Skulpturen die Zeit überspringen. Es scheint gelungen zu sein.

HANIX — Mit welchem Kniff haben Sie den Betrachter zum aktiven Handeln gebracht?

Franz Erhard Walther — In dem ich Werkstücke entwickelt habe, die so formuliert sind, dass sie auch Handlung erfordern und nicht nur Betrachtung oder Rezeption, so haben die Leute mit und in meinen Werkstücken agiert. Diese Arbeitsweise war seltsamerweise von Anfang an gegeben, was mir zunächst gar nicht bewusst war. Zunächst waren es innere Handlungen, etwa mit den 1957 bis 1958 entstandenen Wortbildern. Ab 1962 hat es sich dann weiter zur physischen Handlungen der »Betrachter « entwickelt.

HANIX — Wieso ist es ihnen wichtig, dass die Betrachter ihrer Werke das aktiv handelnd tun und nicht passiv konsumierend?

Franz Erhard Walther — Gute Frage. Es war damals ein neuer Werkgestus, der wie gesagt, bis heute interessant geblieben ist. Die Frage: »Was ist ein Werk?« beziehe ich nicht nur auf meine eigene Arbeit sondern auch auf die Geschichte der Kunst. Da entsteht eine interessante Spannung. Ich setze meinen Werkentwurf in Beziehung zu Werkentwürfen der Geschichte. Das ist eine spannende Unternehmung, die mich auch persönlich betrifft. Ein Publikum dafür zu gewinnen ist eine andere Sache, dass kann nicht erzwungen werden. Es hat sehr lange gedauert, bis diese Werkkonzeption akzeptiert war und ich ein ernstzunehmendes Publikum hatte. Für diese Entwicklung haben auch Zufälle eine Rolle gespielt. Ab Ende 1969 hatte ich für einige Monate einen Raum im Museum of Modern Art (MoMA) in New York zur Verfügung, in dem ich jeden Tag meinen Werksatz vorgeführt habe. Wenn man als Künstler im MoMA ausstellt, kann das Publikum schlecht sagen, das sei ein Scheiß, der da gezeigt werde. Das war davor problemlos möglich. Das MoMA war und ist einfach eine Autorität in der Kunstwelt. Dass ich dort als völlig unbekannter Künstler diesen Raum hatte, hat dem Ansehen meiner Kunst und der Toleranz gegenüber meinen Werken enorm geholfen.

HANIX — Aktuell kann man in der Kunsthalle Vogelmann ihre Ausstellung »Die Bilder sind im Kopf« sehen. Was erwartet die Besucher?

Franz Erhard Walther — Zum Einen können sie meine Werkentwicklung sehen. Also wie sich die Vorstellung der Werke im körperlichen und projektiven Bezug entwickelt hat. Zu sehen sind exemplarische Beispiele aus den Fünfzigern bis hin zu Werken aus der jüngsten Vergangenheit. Ich denke, dass viele Menschen hier erstmals eine Konfrontation mit solchen Originalen erfahren können. Aus meinen Gesprächen, die ich hier in Heilbronn geführt habe, konnte ich erfahren, dass viele Menschen die Werke in diversen Publikationen schon gesehen haben, es für sie aber eine völlig andere Erfahrung war, sich körperlich vor und in meinen Werken zu bewegen. Wenn man sich dafür interessiert, können Besucher hier in der Kunsthalle Vogelmann die Evolution meiner Konzeption sehr gut nachvollziehen.

HANIX — Wieso lohnt es sich grundsätzlich Kunstausstellungen zu besuchen. Sie müssen wissen, dass die Heilbronner noch nicht die großen Museumsbesucher sind.

Franz Erhard Walther — Auf diese Frage gibt es eine ganze Menge an Antworten. Was man allemal lernen kann ist, wie Kultur Kunst entwickelt hat. Wie sich Wirtschaft entwickelt hat, wie sich Geistesgeschichte entwickelt hat, wie sich der Mensch entwickelt hat. Es gibt kulturelle Phasen, in denen die Zeit still zu stehen scheint, in denen sich Dinge nur wiederholen. Und dann gibt es in kürzester Zeit rasante Entwicklungen. Die Frage, die sich stellt, lautet »Warum?«. Warum setzt sich der eine Künstler durch und der andere nicht. Wieso wird eine Epoche prägend und die andere nicht. In Museen kann man etwas darüber lernen. Wobei die Kunst alleine diese Frage nicht beantworten kann. Darüber hinaus spielt die ästhetische Erfahrung, die in Museen erlebt werden kann, natürlich auch eine Rolle.

HANIX — Inzwischen ist Skulpturenkunst auch in der Street Art angekommen. Was halten Sie von dieser Entwicklung?

Franz Erhard Walther — Den Gestus, temporäre Skulptursituationen im öffentlichen Raum zu schaffen, kenne ich aus den sechziger und siebziger Jahren. Das ist nicht neu. Aber das finde ich interessant, es gehört dazu und entwickelt letztendlich eine Tradition begründet von beispielsweise Duchamp und Kurt Schwitters. Ob Street- Art-Künstler allerdings langfristig Einfluss auf die Kunstentwicklung haben werden, weiß ich nicht. Das ist ein Problem dieser rein temporären Skulpturen, die ja allein in Publikationen aufbewahrt werden können.

HANIX — Darf man Kunst ungefragt in den öffentlichen Raum stellen?

Franz Erhard Walther — Warum nicht? Also ich hätte nichts dagegen, denn heutzutage wird offiziell auch soviel künstlerische Scheiße in den öffentlichen Raum gestellt, dass vieles durchaus auch ungefragt und ohne Erlaubnis der Behörden seine Berechtigung im öffentlichen Raum hat.

HANIX — Sie leiteten in Hamburg über drei Jahrzehnte an der Kunstakademie die Bildhauerklasse. Macht ihnen lehren genau so viel Spaß, wie das aktive künstlerische Handeln?

Franz Erhard Walther — Für mich war die Lehre streckenweise aktives künstlerisches Handeln. Ich war über Jahrzehnte im ständigen, sehr interessanten Dialog mit jungen Menschen, wobei in meinen Anfangsjahren einige Schüler älter waren als ich. Ich war herausgefordert, meine Überlegungen zu präzisieren, da ich öffentlich darüber gesprochen habe. Ich hatte dazu die Zeit. Wenn ich die für die Lehre notwendige Zeit während meiner künstlerischen Arbeit hätte aufbringen müssen, wäre es nicht gegangen. Das war also ein glücklicher Umstand. Ich konnte auch aus Erfahrungen vieles weitergeben, da ich, auch im Bezug auf meine Kunst, über historische Gesichtspunkte intensiver nachdenken musste. Ich wurde schließlich mit der Fragestellung konfrontiert, wie meine Werke mit der Geschichte zusammenhängen. In meinem künstlerischen Schaffen wollte ich mich zwar immer von der Kunstgeschichte lösen um Freiräume zu gewinnen, aber dennoch mit der Geschichte der Kunst verbunden bleiben.

HANIX — Woran erkennt man Schüler von ihnen?

Franz Erhard Walther — Primär an ihrer klaren Haltung. Aber auch an ihrer Radikalität. Im künstlerischen Prozess und Arbeiten stellt sich oft die Frage: »Ist das notwendig?«. Um diese Frage stets auf das Neue beantworten zu können, bedarf es meiner Ansicht nach Haltung und Radikalität. Ich denke diese Eigenschaften wird man bei Leuten, mit denen ich zusammen gearbeitet habe, immer erkennen.

HANIX — Wohin wird sich die Skulpturenkunst und Bildhauerei ihrer Meinung nach entwickeln?

Franz Erhard Walther — Da habe ich keine Ahnung. Die Frage, die sich stellt, ist auch weniger, wohin sich die Form entwickelt sondern viel mehr, ob der Begriff in Zukunft wichtig bleibt. Wenn man heute gewisse Dinge mit dem Begriff Kunst belegt, werden diese ja eher schwächer. Ich denke aber, dass Bildhauerei oder Skulpturenkunst, dadurch dass sie zentrale Definitionen des Formens sind, bleiben. Aber es werden enorme Verwandlungen stattfinden, die auch notwendig sind.

HANIX — Wo kann man in der näheren Zukunft ihre Werke noch bestaunen? Ist auch eine neue Werkstückreihe am Entstehen?

Franz Erhard Walther — Ja, es entsteht gerade eine neue Werkgruppe. Es wird darüber hinaus Ausstellungen in Herford und in Krefeld geben, dazu zwei Galerieausstellungen in Genf und Paris. Auch in Madrid werden Arbeiten von mir ausgestellt. Ich werde also nach wie vor umgetrieben.

HANIX — Wir haben gelesen, dass Sie das Internet und E-Mails nicht nutzen. Ist das wahr?

Franz Erhard Walther — Ich verstehe davon nichts, das will ich vielleicht auch gar nicht. Ich bin nicht einmal fähig dazu, ein Mobiltelefon zu bedienen.

HANIX — Sind Sie denn überhaupt nicht neugierig, was es dort zu entdecken gibt? Oder verschließen Sie sich der Moderne und halten so ein Stück an der Vergangenheit fest?

Franz Erhard Walther — Es klingt ja immer als wäre ich ignorant. Aber für meine Arbeit benötige ich die neuen Medien nicht. Ich habe mein Klemmbrett, mein Papier und Bleistift. Das ist mein Metier, damit kann ich alles ausdrücken und formulieren. Ich habe auch keinen Fernseher zuhause, hatte nie eine Uhr. Ich brauche diese Dinge nicht.

HANIX — Herr Walther, wie gefällt ihnen die neue Heilbronner Kunsthalle Vogelmann?

Franz Erhard Walther — Es ist ja kein großer Bau, klein ist er allerdings auch nicht. Was der Architekt daraus gemacht hat, finde ich sehr gut. Auch die Räume und Treppenaufgänge finde ich gut. Man kann durch die gewählte Baukonzeption die Architektur lesen, wenn man sich durch die Kunsthalle bewegt. Ich konnte in und mit den Räumen sehr gut arbeiten. Sie haben Proportionen, die keine Eigenheiten haben, auf die ich bei meinen Installationen hätte Rücksicht nehmen müssen. Sie sind neutral genug und dennoch haben die Räume eine Eigensprache. Ich finde, Heilbronn kann stolz auf diese Kunsthalle sein.

HANIX — Für eine Stadt wie Heilbronn also gar nicht schlecht…

Franz Erhard Walther — Das Museum mit der Kunsthalle Vogelmann und dem Kunstverein macht hier gute Arbeit. Diese Qualität ist für eine Stadt der Größe Heilbronns außergewöhnlich, das findet man selten. Das würde jeder Großstadt Ehre machen.

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