Brief an die Heimat

Brief an die Heimat Hanix No.48

Ein Brief mit Fotografien aus Kolumbien von Reisebloggerin KATRIN LEHR

Liebe Heimat,
da sitze ich nun in Kolumbien. Das Land, das bis vor wenigen Jahren als gefährlichstes Land der Welt galt. Ein kolumbianischer Stempel im Pass zeichnete einen als harten Abenteurer aus. Weltwunder wie in den Nachbarländern gibt es hier keine. Umso aufregender ist der Mix aus herzlicher Gastfreundschaft, lebendiger Kultur und einer unglaublich vielfältigen Natur, die von Wüsten über Nebelwälder bis hin zu traumhaften Karibikstränden reicht. Diese Mischung macht das Land einzigartig.

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Brief an die Heimat Hanix No.47

Ein Brief mit Fotografien aus Mallorca von HELEN HOFMANN

Liebe Heimat,
ich schreibe Dir diesen Brief von der nächtlichen Terrasse einer mallorquinischen Finca. Der Vollmond scheint so hell, dass es zum Schreiben keiner Kerzen bedarf. Vor dem Mond ziehen Wolkenberge übereinander und es scheint, als würde wundersamerweise immer ein Wolkenloch für die freie Sicht zum Mond freigelassen – ganz so wie eine Bühne für die Hauptdarstellerin. Die Nacht ist angenehm kühl und still bis auf die innere Symphonie, die ich mir für das Spektakel am Nachthimmel vorstelle. Ich bin vollkommen ruhig, vollkommen glücklich im Jetzt, vollkommen ich. Diesen bezaubernden Moment möchte ich mit Dir teilen wie eine besinnliche Retrospektive einer sich im Fluss befindlichen.

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Brief an die Heimat Hanix No.45

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Ein Brief mit Fotografien von LEONIE SIEBEN-PRINZ aus Griechenland

Liebe Heimat,
ich schreibe dir aus Griechenland mit manchmal 40 Grad im Schatten und reifen Feigen an den Bäumen auf dem Weg zum Strand. Wir klettern über Felsen bis zur schönsten Stelle zum Runterspringen. Klares
Wasser und eine geheimnisvolle Höhle erwarten uns. Wir baden, bis jemand in einen Seeigel tritt,
dann hauen wir uns den Bauch mit Pommes voll. Die Freunde, mit denen ich unterwegs bin, kommen aus
Syrien und müssen jetzt in Griechenland sein, denn sie dürfen nicht einfach so weiter reisen. Und
ich, ich fühl mich wie im Urlaub und habe zum ersten Mal in meinem Leben dieses Postkarten-Meer
berührt.

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Brief an die Heimat aus Los Angeles Hanix No.44

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von Memo Filiz

Liebe Heimat,
hier bin ich nun gelandet! Los Angeles! USA! Mit dem perfekten Sitzplatz im Flieger mit Beinfreiheit an der Notausgangstüre komme ich entspannt an und freue ich mich auf die kommenden Wochen. Zuallererst muss ich allerdings durch den Sicherheitscheck. Nachdem sämtliche Menschen vor mir zu ihren Koffern durften, wartete ich an meinem Schalter. Böse blickend schaut mich der überragend gut gelaunte (nicht!) Sicherheitskontrolleur an. Reise ich alleine? Grund der Einreise? Geschäftlich oder privat? Wo werde ich wohnen?

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Brief an die Heimat Hanix No.43

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Ein Brief mit Fotografien von MICHAEL DIKTA aus Minsk

Liebe Heimat, ich sitze gerade in meinem Zimmer und schreibe dir, während draußen ein Schneesturm wütet. Wo es Ende März noch schneit? Na in Weißrussland, genauer gesagt in Minsk. Hier hat es
noch angenehme -5 Grad und Glatteis. Na gut, ich muss zugeben, dass es hier auch schönes
Wetter hat, aber jetzt gerade ist mal wieder Schneesturm angesagt.

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Der Brief an die Heimat Hanix-Magazin No.42

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Liebe Heimat,

um 3:40 Uhr verlasse ich bei drückender Hitze den Flieger, der mich nach Entebbe (Uganda) gebracht hat. Unser Fahrer bringt uns schnell in unser Guesthouse direkt am Victoriasee, dem drittgrößten See der Welt. Glücklich aber erschöpft falle ich ins Bett mit der Aussicht auf fast vier Wochen Roadtrip durch Uganda und Ruanda. Beide Länder sind seit Längerem politisch stabil, daher ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, Ostafrika zu erkunden. Außerdem habe ich einen großen Wunsch: Berggorillas live zu erleben. Am nächsten Morgen erhalten wir unseren Allrad-Jeep. Ohne ihn würden wir die geplante Tour in der Regenzeit nicht meistern. Gleich am ersten Tag liegt die erste Herausforderung vor mir: mitten durch das Verkehrschaos der staubigen Hauptstadt Kampala. Autos, Mofas und Fußgänger kommen von allen Seiten, aus zwei Spuren werden plötzlich fünf. Ab und zu »kapert« man auch die Gegenfahrbahn, wenn die eigene verstopft ist. »This is how to drive Uganda style«!

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Der Brief an die Heimat aus dem Libanon im Hanix-Magazin No.41

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Liebe Heimat,

es ist 3:13 Uhr in der Früh und ich lande mit der Lufthansa-Maschine in Beirut. Mein Handyakku ist mittlerweile leer, und da ich traditionell ausnahmslos das Essen im Flieger verschlafe, habe ich auch noch Hunger. Das beginnt hier ja super.

Jehad, mein Freund aus Heilbronn, holt mich mit seinem Vater am Flughafen ab. Sie haben sich vor Jahren ein eigenes Haus im Süden des Landes gebaut. Aytaroun, tief im Libanon an der israelischen Grenze. Das bedeutet, wir brauchen für die 120-Kilometer-Strecke gemütliche drei Stunden. Als leidenschaftlicher Autoschläfer vergesse ich alles um mich herum und wache erst wieder auf, als sich die Türen des staubigen Neunsitzers öffnen.

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Der Brief an die Heimat im Hanix-Magazin No.40

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Ein Brief von Matthias Marquart aus Afghanistan

Liebe Heimat,

what the fuck am I doing here? – Sorry, wollte sagen: Was in aller Welt hat mich wieder mal geritten, mir das anzutun? Ich hab Urlaub! Da sind normalerweise Er­holung und Entspannung angesagt. Aber nein, ich muss ja wieder mal wieder ins Kriegsgebiet, nach Afghanistan und des Teufels Ruf, der sich einmal mehr als journalistische Berufung tarnt, folgen.

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Der Brief an die Heimat im Hanix-Magazin No.39

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Von Helen Hofmann & Sebastian Staudenmayer

Liebe Heimat,

weit weg bist du gerade. So ungefähr sieben Tagesmärsche, vier Tage in schrottreifen Bussen und einen Flugtag weit entfernt. Wir sind hier in Mugu, ungefähr eine Stunde von der chinesischen Grenze entfernt in einer entlegenen Ecke Nepals. Gleichzeitig bist du uns sehr nahe, da wir uns nach den strapaziösen Wanderungen der letzten Wochen wieder sehr auf dich freuen: auf Freunde, Familie, die Vielfalt des Essens, ein Bett, ein Livekonzert und vieles mehr. Dennoch ist es wunderschön hier zu stehen, in diesem tibetischen Dörfchen auf knapp 4000 Meter Höhe des östlichen Himalayagebirges. Die letzten Ausländer seien hier vor über fünf Jahren durchgekommen haben uns die Militärs am Checkpoint erzählt.

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Hier: Schloss Affaltrach.
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#hanixmagazin #heilbronn: Die Weinschwestern im aktuellen Hanix-Magazin. Geschichten entstehen oft unerwartet bei einem guten Glas Wein. Das Hanix-Team wurde von den Weinschwestern in den Löwensteiner Bergen zu einem winterlichen Freilichtgrillen eingeladen. Ganz anders als gedacht. Wir haben die vier jungen Frauen kennengelernt und erfahren, warum man sich manchmal auf die Reise begeben muss, um bei sich zu Hause anzukommen. Text: Maria Sanders, Fotos: Judy Stoll www.hanix-magazin.de ... See MoreSee Less

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