Text – Archiv 2017

Abenteuer: Weinprobe Schloss Affaltrach Hanix No.49

Eine Betriebsführung mit anschließender Weinprobe im besten Weingut im Weinbaugebiet Württemberg gefällig? Sehr gerne! In der Schlosskellerei Affaltrach führt Geschäftsführerin TANJA BAUMANN charmant und kompetent übers Gelände und erzählt dabei allerlei Interessantes zum Familienbetrieb und natürlich rund ums Thema Wein. Von Judith Budai, Foto: Ulla Kühnle

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Abenteuer: Urbanes Paddeln Hanix No.49

Seit Sommer 2016 gibt es urbanes Paddeln ab dem Götzenturm in Heilbronn. Interessierte erkunden die Stadt vom Neckar aus! Zwischen Götzenturmbrücke und Hochwasser-Sperrtor dürfen urbane Paddler den alten Neckar sogar auf eigene Faust erkunden. Geführte Touren sind natürlich auch im Angebot.
Von Judith Budai, Foto: Nico Kurth

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Abenteuer: Porsche Museum Stuttgart Hanix No.49

Ein Besuch des Museums von Deutschlands Sportwagenhersteller Nummer eins ist vor allem eines: beeindruckend. In Stuttgart-Zuffenhausen besichtigten wir die heiligen Ausstellungshallen und staunten über Architektur, Historie, faszinierende Technik und wunderschöne Traumwagen.
Von Friedemann Orths, Fotos: Memo Filiz

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Abenteuer: Mit Freunden in die Natur Hanix No.49

Die Stadt bietet viel Zerstreuung und Ablenkungsmöglichkeiten.Doch so wirklich Mensch sind wir vor allem draußen in der Natur, an der frischen Luft. Die Region um Heilbronn bietet genügend Natur, für die es sich lohnt, die Stadt zu verlassen. Egal ob das Heilbronner Land, der Kraichgau, das Zabergäu oder der hohenlohische Raum: Rund um Heilbronn herum bietet sich ein Paradies für Naturliebhaber dar. Wir waren in den Löwensteiner Bergen in Maad, einem Beilsteiner Weiler. Am Ende kamen 33 Städter in die Pampa und ins Funkloch gefahren und haben es nicht bereut. Dabei hat alles – ganz digital – mit einer WhatsApp-Gruppe angefangen. Von Robert Mucha, Fotos: Meli Dikta

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Lieblingsding Pier58 Hanix No.49

Viel Liebe und Schmirgelpapier

Aus Zeitgründen wurde diesmal unser Interview auf dem Weg zum Lieblingsding von SIMON REINHARDT geführt. Mit ihm am Steuer. Was schmissig und auch gleich wiederum ironisch ist. Denn Simon, bekannt als Gründer des einstigen Burnside Stores und Besitzer des Pier 58 auf der unteren Neckarstraße, möchte mit seiner Flammerie und den Dingen drum herum vor allem eines schaffen: Entschleunigung. Interview: Sarah Baudenbacher, Fotos: Meli Dikta

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Taschenkontrolle Piano Wine Bar Hanix No.49

Eine Piano-Bar eröffnet trotz vieler Hindernisse

Ein neues Land, eine nicht vertraute Sprache und fremde Mentalität – die junge IOANA RADULESCU ließ vor zwei Jahren Freunde, Familie und sicheren Job in Rumänien hinter sich und zog nach Heilbronn. Sie fackelte nicht lange, als ihr Mann Romulus sie fragte, ob sie ihn begleiten würde, wenn er seinen Arbeitsplatz zum Hauptsitz in die Käthchenstadt verlegen würde. Die studierte Marketing Fachfrau nutzte den neuen Lebensabschnitt, um persönliche Träume zu realisieren: Eine eigene Piano Wine Bar in Heilbronn eröffnen, die Kulturliebhaber, Kunstschaffende, Live-Musik und Weingenuss zusammenführen soll.
Von Maria Maroge, Fotos: Meli Dikta

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“Verliebt” Bad Wimpfen Hanix No.49

Von der Haute Cuisine zum Lauginator

Schon wenn man vor dem Verliebt in Bad Wimpfen steht und es betritt, bemerkt auch der Laie
intuitiv: Hier waren und sind Profis am Werk – mit einem ganz eigenen Konzept.
Von Matthias Marquart , Foto: Ulla Kühnle

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OSZE-Direktor Michael Link Hanix No.49

»HEILBRONNER MUSS MAN WERDEN KÖNNEN«

MICHAEL LINK ist seit 2014 Direktor des OSZE-Büros für demokratische Institutionen und Menschenrechte in Warschau. Der Heilbronner war zuvor Staatsminister im Auswärtigen Amt. Vor drei Jahren wurde er zum zweiten Mal in den Heilbronner Gemeinderat gewählt. Im Herbst will Link nach vierjähriger Abstinenz erneut in den Deutschen Bundestag einziehen. Wir sprachen mit dem FDP-Politiker im Heilbronner Rathaus über innerstädtische Brennpunkte, wie man konservative Köpfe mit weichen Faktoren begeistern kann, die »deutschen« Ergebnisse beim Türkei-Referendum und das harte Handwerk eines Berufspolitikers.
Von Robert Mucha und Lea Pomocnik
Fotos: Ulla Kühnle & OSZE

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Kunst Stefan “Aritzona” Hans Hanix No.49

SACHLICHE, SCHÖNE UND KLARE ARBEITEN WIE EIN STÜCK WÜSTE IN ARIZONA
Der Künstler Stefan ›Aritzona‹ Hans

Text: Dr. Bernhard Stumpfhaus

Stefan Hans, oder prägnanter: ›Aritzona‹, zählt zum Urgestein der hiesigen Künstlerszene.
Es gibt wohl kaum jemanden, der ihn hier nicht kennt. Immerhin gehört er zu den Gründern der produzentengalerie B27 in Offenau, im Jahre 1998, und ist ihr bis heute treu geblieben. Er hat einen besonderen Humor und dieser ist mit dafür verantwortlich, dass diese Galerie solch ein lebendiges, mithin unkonventionell-experimentelles Gepräge hat. Stefan Hans ist durch und durch ein freischaffender Künstler. Bereits als 16-Jähriger hatte er seine erste Ausstellung. Allerdings bleibt es für ihn nicht aus, ab und an ein gewisses Geld dazuzuverdienen. Und der Betrieb, in dem er für die grafische Branche arbeitet, gehört zu den Orten, wo die lustigsten Witze in ganz Heilbronn erzählt werden. Er ist ein absoluter Medienspezialist. Neben seinem liebsten Genre, dem Kinofilm, widmet er sich ausführlichen Studien von Comics, Fernsehfilmen, bunten Magazinen und Computerspielen. Diese zeitgenössischen Medien sind ihm der Rohstoff, aus dem er seine Inspirationen zieht. Er sammelt Zeitungsausschnitte, Fotos, Stills von laufenden Fernsehfilmen, Kinderspielzeug, Verpackungen. Der Künstler liebt an diesen Produktionen das »Klare und Einfache, oft auch Banale«. Seine Sammlung ist ihm Material für seine Arbeiten, die er keineswegs nur in Gemälden umsetzt, sondern auch zu obsessiven Objekten, etwa aus Silikon. Überhaupt hat er eine Neigung zur Objekt-Kunst. Selbst seine Malereien sind eher Bildobjekte denn bloße Bilder. Das mag auch daran liegen, dass er keine Rahmen
mag. Auf den ersten Blick mag es näherliegend sein, seine Bildsprache zu analysieren, seinen collageartigen Umgang mit seinen gesammelten medialen Fundstücken. Vielleicht mag man sich auch lieber unterhalten über seine – dem alten Filmgenre entlehnten – Schwarz-Weiß-Kompositionen, die von den stacheligen Kakteen klassischer Westernlandschaften über die Stadtkulissen der Krimis bis hin zu typischen Posen männlicher Helden oder den Üppigkeiten fragmentierter Models von rubenshaften Ausmaßen reichen. Die Arbeiten von Aritzona wären ein Eldorado für den Medienforscher und seine semantisch-semiotisch angeleiteten Studien zum Formvokabular der unterschiedlichen Bildmedien. Jetzt könnte man zu dem Schnell-Schluss gelangen, Stefan Hans wäre ein später Nachfahre der Pop-Art, die ja auch durch Collage und malendes Nacharbeiten von Vorbildern aus den neuen Medien die Sprache von Film und Werbung in ihrer Funktionsweise entlarvt und karikiert. Dem ist aber nicht ganz so. Eigentlich ist Stefan Hans ein klassischer Maler. So überführt er die Fernsehbilder in Malerei. Er tut es allerdings nicht auf die Weise, wie es seit den 1970er Jahren die Fotorealisten praktizieren, indem sie die Malerei zu einem fotografischen Trompe-l’oeil umarbeiten. Vielmehr realisiert Aritzona seine Malereien von einer zweiten Natur so, dass man im unsicheren Urteil nicht sagen
kann, welchen Status seine Bilder haben. Denn seine vom Film abgemalten Bilder sehen aus wie Landschaftsmalereien, freilich gesehen durch das Objektiv der Kamera auf eine vom Ausstattungsteam beleuchtete und ausstaffierte Natur. Zentraler scheint mir aber, dass er die flachen Bilder, flimmernd auf der Leinwand oder im Bildschirm glimmend, rückführt in unser Leben, uns physisch wieder zugänglich macht. Das ist heutzutage eine Pointe. Besucht man nämlich die vielen großen Kunstmessen, so fällt dort auf, dass die Malerei mittlerweile völlig abhängig geworden ist von der virtuellen Ästhetik des Internets. Die meisten Motive dort kommen aus dem Netz, kaum ein Künstler schaut auf die Wirklichkeit. Das hat zur Folge, dass all diese Malereien nicht nur digitale Fotomotive nacharbeiten, sondern auch mit einem lackartigen Überzug die Glare- Type-Displays der digitalen Darstellungsinstrumente imitieren. Der Glanz über den Bildern lässt ihre Stofflichkeit verschwinden. So ist es dem Betrachter unmöglich, sich körperlich so mit dem Bild-Objekt zu vergemeinschaften, dass er das Motiv mit seiner Phantasie beleben und zu seinesgleichen machen könnte. Wird die aktuelle Malerei zunehmend virtualisiert, so bleiben die Bildobjekte bei Aritzona allein schon durch ihre breiten Seiten unserer Körperlichkeit verpflichtet und öffnen sich für unsere physischen Projektionen. Von hier aus verwundert es nicht, dass Stefan Hans in den letzten Jahren zunehmend seine Wege in die reale, uns umgebende Natur gefunden hat. Es ist eine Vielzahl von Aquarellarbeiten entstanden, die Landschaften hier im Umland oder am Bodensee zeigen. Aber auch bei diesen Bildern bleibt er seiner medialen Orientierung treu. Zunächst einmal fotografiert er sein Motiv mit der Smartphone-Kamera, um sie dann im Ausschnitt zu Papier zu bringen. Das Bemerkenswerte dieser Aquarelle ist, dass sie die begehbare Landschaft mit all ihrem Zauber zeigen, aber mit einer neutralen Sachlichkeit, wie sie eben nur die Kamera zuwege bringt. ◆
Kontakt zum Künstler: www.aritzona.de

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Holt euch das Heft und lest, wie unsere Maike Endresz Yoga im Tuch fand und ob sie es weiterempfehlen kann.
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